Warum Wissen ist besser

Warum Wissen ist besser. Ein Plädoyer.

Das Recht auf Wissen versus das Recht auf Nichtwissen: Jeder von uns hat das Recht auf Nichtwissen. Aber auch jedem von uns steht das Recht auf Wissen zu.  

Ein selbstbestimmtes Leben führt zu Selbstverantwortung im Leben. Das Erste geht nicht ohne das Zweite.

Ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben erfordert von uns Mut, insbesondere heute, wo das System versucht (vor allem der Staat und seine Institutionen) uns zur Mitbestimmung, was letztendlich in der Fremdbestimmung mündet, zu zwingen. Aber nur die Mutigen sind wirklich frei. Jedoch frei zu sein wird heute immer mehr zu einer Raritesse.

Nur die Mutigen geben sich im Leben die Chance, das Glück der Lebensselbstbestimmung, um frei zu sein, zu erleben. Es ist heutzutage ein Privileg.

Das höchste Gut, was wir besitzen, sind für uns wir selber. Und Keiner weiß besser als wir, was für uns wirklich gut ist. Kein Familienmitglied, kein Freund, kein Geistlicher, kein Arzt, kein Beamte. Das gilt jedoch nur so lange, wie lange wir in uns den Mut auf ein selbstbestimmtes, demnach selbstverantwortliches Leben aufbewahren. Laufen wir der Gefahr der Mit-, noch schlimmer, der Fremdbestimmung nach, verlieren wir uns selber als unser höchstes Gut. Ein unfreier Mensch begibt sich freiwillig in die Hände der Dritten, lässt sich von fremden Kräften treiben, gestalten, manchmal manipulieren und verliert sich selber als eigenes Höchstgut.

Das höchste Gut, was wir besitzen, soll, muss wohl behütet werden indem wir unsere Gesundheit auf der höchste Stelle unserer persönlichen Prioritätenliste setzen. Familie, Beruf – das ist die „normale“ Reihenfolge der höchsten Prioritäten. Aber was sind sie, wenn es uns gesundheitlich schlecht geht? Es geht dabei nicht um Selbstliebe – es geht dabei eben um Verantwortung im Leben. Geht’s uns gut, geht’s auch gut unserer Familie und der Ausübung unseres Berufs, dessen Früchte das Wohlergehen unserer Familie sichern.

Glaubt man, dass die Anderen, diese oben erwähnten, oft gutmütigen Dritten unseren Prioritäten vertreten, irrt man sich oft gewaltig. Keine hat so ein großes Interesse daran, dass es uns gut geht, wie wir, für uns selber handelnd.

Unsere Gesundheit aufbewahren heißt gesund leben. Das setzt vorweg das Wissen darüber, wie man es tut und wie es um mich geht. Es ist heutzutage nicht so einfach. Der Gesundlebende erkennt bzw. lässt erkennen die lauernden Gefahren vorweg – und wartet nicht erst derer Konsequenzen ab. Prävention, Prophylaxe, Vorbeugung, Vorsorge sind die Schlüsselwörter des Gesundlebenden, der versucht, den Gefahren aus dem Weg zu gehen. Danach folgen bei ihm solche Termine wie Frühdiagnose, Früherkennung, Frühtherapie – sollte es dann doch zu einer Störung unserer Gesundheit kommen und das trotz der erst erwähnten Schritte. Das Warten auf Ungewisse wird mit solchen Orakeln wie Spätdiagnose, Späterkennung, Spättherapie bestraft – und beim Krebs heißt es des öfteren nicht „spät“ sondern „zu spät“.

Also wie haben die Wahl: Selbstbestimmung und Selbstverantwortung durch rechtzeitige  Inanspruchnahme des Rechts zum Wissen oder Fremdbestimmung durch die Eigeninteressen folgenden Krankheitsbehüter und das Zelebrieren des Rechts zum Nichtwissen, was so oft noch von der wohlwollenden Familie, Freunde, Arbeitskollegen etc. unterstützt wird, die wiederum von wohlmeinenden Ethikern, Psychologen, Therapeuten und ihnen folgenden Medien angetrieben werden. Sind jedoch aber wirklich diese allen „Wohlwollenden“ und „Wohlmeinenden“ echte Vertreter meiner persönlichen Prioritäten, meines Ich als meines Höchstguts?

Bewahrung unseres Rechts auf Nichtwissen bedeutet schlicht eigenes Recht auf Wissen freiwillig aufzugeben, Selbstbestimmung gegen Fremdbestimmung auszutauschen. Uns selber, d.h. unser höchstes Gut, in die Hände der Interessenfremden abzugeben. Ein vielmals sehr schlechtes Geschäft, was auch für uns selber ganz böse enden kann. Krebsstatistiken belegen das mit ihrer ganzen Deutlichkeit.

Deswegen plädieren wir, als Förderer und Fürsprecher des Krebsvorsorge-Programms „Wissen ist besser“, für das Recht auf Wissen, da „zu wissen“ ist wohl viel besser – es ist besser für uns selber und in Folge dessen auch für unsere Nächsten, für die wir so oft viel, wenn nicht die ganze Verantwortung tragen.

Wir plädieren dafür, da nur derjenige Freie, der den Mut erweisen kann, rein in den Spiegel eigener Gene zu schauen, um dort mit sich selber zu treffen – und das als eine Geste der Selbstliebe, gleichzeitig aber auch der Sorge um sich selber und seine Nächsten – kann sich zu Recht als ein seine Nächsten verantwortungsvoll wirklich liebender und kümmernder nennen.

„Wissen ist besser“ zu akzeptieren und im Leben umzusetzen bedeutet ein selbstbestimmtes, sebstverantwortliches, mutiges und demnach freies Leben zu wählen. Sich die Freiheit der Selbstbestimmung, der Selbstentscheidung gönnen zu wollen – was für ein Luxus in der heutigen Welt! Machen Sie mit! Sie werden es nicht bereuen, da:

„Nichts ist so erschreckend, wie nicht wissen und doch handeln“J.W. Goethe

 

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